USA: CFTC-Commodity Futures Trading Commission mit neuer FX-Regelung!

USA: CFTC-Commodity Futures Trading Commission mit neuer FX-Regelung!

31.08.2010 - (Wiesbaden/Berlin) Die CFTC hat ihre neuen Regelungen bekannt gegeben. Die neuen Regelungen beinhalten Bestimmungen aus dem "Dodd-Frank Wall Street Reform and Consumer Protection Act" und dem "Food, Conservation and Energy Act of 2008", der die CFTC mit breiter Autorität ausgestattet hat, um juristische Personen, Firmen, die als Counterparties fungieren wollen oder als Zwischenglied geschaltet sind, um Retail-FX-Transaktionen zu vermitteln, abschließend zu regulieren.
Die neuen Regelungen werden zum 18. Oktober 2010 in Kraft treten.

Wichtigstes Element der neuen Regeln betrifft die US-Forex-Broker direkt. Es wurde die weitere Reduzierung des Leverage auf 1:50 für Majors und 1:20 für Minors implementiert. bereits im Mai 2009 reduzierte die CFTC das Leverage von 1:400 auf 1:100.

Wichtigstes Element der Regelung ist wie immer die Ausnahme. FX-Broker wie Citi oder Deutsche Bank z.B., die durch SEC/FINRA reguliert sind, fallen nicht unter die CFTC-Regelungen. Sie können weiter Leverage von 1:100 anbieten und werden ihre Attraktivität wohl sogar steigern können. Mit den neuen CFTC-Bedingungen müssen sich US-Broker, wie z.B. Forex Capital Markets (FXCM), InterbankFX (IBFX), usw. erst einmal arrangieren.

Schon seit mehreren Monaten streitet sich die US-amerikanische FX-Industrie über diese Regelungen. Am Ende wird es zu einer Bewegung führen - die enormen US-Gelder, die am FX-Markt mit den sonst üblichen Leverages bewegt werden, werden wohl zukünftig offshore gemanaged und gehandelt.

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